Paid Content



Paid Content bei der Webtains GmbH



In den letzten Jahren hat sich eine starke Tendenz - hin zu kostenpflichtigen Premium Inhalten (Paid-Content) - weg von kostenlosen Standardinhalten - gezeigt. Die Webtains GmbH erkannte den Trend des kostenpflichtigen Contents bereits früh und hat nach der Gründung im Frühjahr 2010 verschiedene Premiumprojekte im Internet etabliert. Der Kunde muss somit für die Bereitstellung der Inhalte eine monatliche Gebühr von 8 Euro entrichten und kann so auf unikate, werbefreie und sichere Premiuminhalte zugreifen. Bekannte Unternehmen und Webseiten wie beispielsweise die New York Times etablieren nun ebenfalls kostenpflichtige Inhalte und Produkte im Internet (> weitere Informationen). Schon 2009 rief der Axel-Springer-Verlag die Medienbranche auf, verstärkt auf kostenpflichtigen Content zu setzen. "Für Musik, Spiele und Handyinhalte würden die Nutzer bereits selbstverständlich Geld ausgeben, die Verlage wagten es aber nicht, für die gesammelte journalistische Kompetenz im Internet Geld zu verlangen. (> weitere Informationen)."

Mit "Paid Content" werden im klassischen Sinne Inhalte zur Publikation klassifiziert, welche von dafür bezahlten Contenterstellern angefertigt oder produziert wurden. Mit diesem Begriff können Texte, Fotos, Filme oder Tondokumente bezeichnet sein. Paid Content können gezielt hinzugekaufte Inhalte sein oder aber auch Arbeiten, zu denen die Contentersteller beauftragt wurden. Je nach der Konstellation des Contentbedarfes des Auftraggebers, sucht dieser einen einmaligen oder auch wiederkehrenden Paid Content. Obwohl dieser Begriff erst im Zusammenhang mit Webseiteninhalten, also Webcontent, auch in den deutschen Sprachraum vorgedrungen ist, so war er doch auch bei den traditionelleren Medien im englischen Sprachraum wesentlich früher gebräuchlich.

Herausgeber von Printmedien, beziehungsweise deren Chefredakteure, kauften gerne für gezielte Artikel Paid Content hinzu. Dabei waren dann oft Fachgebietsautoren, Wissenschaftler oder Fotografen mit inhaltlich ergänzendem oder aussagefähigem Material zu besonderen Featureartikeln. So schrieben dann beispielsweise Seismologen zu Erdbeben, ärzte zu Seuchengefahren, Marketingfachleute zu Trends in der Konsumwirtschaft oder Meeresbiologen zur Fortpflanzung der Wale. Dem Herausgeber war dieser hinzugekaufte Paid Content sehr dienlich, denn er verlieh ihm Expertenaussagen zu seinen eigenen Publikationen, ohne sein Mitarbeiterbudget dauerhaft zu belasten. Paid Content sprang immer dann ein, wenn eigene Ressourcen überfordert, überarbeitet oder ganz einfach nicht in der Lage waren, den Wunschcontent zu liefern.

Die IT Branche in der Bundesrepublik Deutschland, mit ihrem bekannten Hang zu Anglizismen, adoptierte den Begriff gleich zu Beginn ihrer dynamischen Expansion. Bezahlter Content wertet Websites auf und verleiht diesen einen Mehrgehalt. Gehaltvollere Webseites sind natürlich in der Kundengunst beliebter und gefragter, haben folglich auch höhere Besucherzahlen vorzuweisen. Ein zusätzliches Plus der Besucherzahlen und auch der wiederkehrenden Besucher, ist für jede Webpräsenz wünschenswert.

Ein Gegenstück zu Paid Content ist so genannter Free Content. So nennt man Gratiscontent, den Besucher auf der Website hinterlassen. Free Content ist nicht immer den Anforderungen oder Standards einer Website entsprechend und sollte daher auch immer zwingend vom Betreiber der Website oder einem hierzu beauftragten Moderator nachgesehen werden. Für die Einstellung von Inhalten ist der Siteinhaber verantwortlich, bei einer verzögerungsfreien Einstellung von eingestelltem Free Content, ergeben sich daher auch gewisse Risiken. Beim Paid oder bezahlten Content, gibt der Auftraggeber die Parameter vor und der Webmaster stellt diesen Inhalt dann in die Website vor der Veröffentlichung ein.

Verschiedene Websites, beispielsweise Hotelbewertungsportale, bauen auf große Mengen von Free Content ihrer Besucher. Diese werden zur überlassung von Fotos und Reportagen animiert. Verschiedene davon werten ihren Inhalt auf und ergänzen diesen Free Content mit gezieltem Paid Content zu besonders interessanten Destinationen oder addieren reiseführerähnlichen Paid Content von Reisejournalisten, um der Webpräsenz mehr Gehalt zu verleihen. Webshops lassen sich ihre Katalogtexte gerne von begabten Textern verfassen, da bieten sich professionelle Content Textagenturen geradezu an.

Ein bezahlter Content von Contentagenturen, kann sehr kundenspezifisch definiert sein. Hier gibt der Auftraggeber sowohl Thematik, als auch Struktur und Umfang der Texte vor. Fotocontent kann auf den Portalen von Fotoagenturen erworben werden, Den gestalterischen Möglichkeiten eines jeden Websitebetreibers, sind mit erworbenem Paid Content kaum noch Grenzen gesetzt. Ein weiterer Pluspunkt beim bezahlten Inhalt, ist auch die rechtliche Situation. Der Auftraggeber erwirbt mit dem Paid Content Einkauf auch das Copyright und die Weitervertriebsrechte am jeweiligen Inhalt.

* (14 Cent Minute) (Mobilfunk max. 42 Cent / Minute)